Museumsberg Flensburg Ausstellungen

Kunst der Färöer: Der wirklich echte Norden!

Astri Luihn, Grøde
Astri Luihn, Grøde

Im Fußball haben sie von sich reden gemacht: die Färöer, eine der kleinsten Nationen
Europas mit gerade einmal halb so vielen Einwohnern wie Flensburg. Dass es dort auch eine
ausgesprochen aktive Kunstszene mit international erfolgreichen Malern, Grafikern, Fotografen
und Installationskünstlern gibt, weiß dagegen kaum jemand. Der Museumsberg
Flensburg und das Flensburger Schifffahrtsmuseum zeigen im Sommer 2019 zum ersten
Mal in Deutschland moderne Kunst von den Färöer Inseln.

Die atemberaubende Natur mit schroffen Klippen und tiefen Fjorden zwischen steilen,
grasbedeckten Berghängen, Wasserfällen und einem dunklen, aufgewühlten Ozean ist das
erste, was einen beim Besuch der Färöer Inseln beeindruckt. Das zweite sind die Menschen,
die in dieser wilden Landschaft leben und zwischen lokaler Tradition und internationaler
Moderne ihren eigenen Weg gehen. Ein echtes Interesse an Kunst ist überall zu spüren, in
fast jedem Haus hängen Originalkunstwerke.

Der Museumsberg Flensburg und das Flensburger Schifffahrtsmuseum laden nun zehn
färöische Künstlerinnen und Künstler ein, erstmalig in Deutschland auszustellen. Das
Flensburger Schifffahrtsmuseum zeigt unter der Überschrift „Wellen.Warten.Wiederkehr.“
Bilder, Grafiken und Installationen zu dem Thema, das bis heute den Inselalltag prägt: das
Leben vom und mit dem Meer. Da sind Männer auf See, Frauen – nicht selten Witwen –
zuhause und dann der Walfang, eine bis heute umstrittene Tradition auf den Färöer Inseln,
gesehen mit den Augen der Künstler.

Ausgestellt sind:
Annie Heinesen, Ingi Joensen, Annika á Lofti, Astri Luihn, Brandur Patursson, Tróndur Patursson, Jona Rasmussen undRandi Samsonsen.

Der wirklich echte Norden ist nun in Flensburg zu sehen: Die Ausstellung auf dem
Museumsberg wird am 23. Juni um 11.30 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses eröffnet. Im Flensburger Schifffahrtsmuseum findet die Eröffnung am 30. Juni um 11.30 Uhr statt.

Ort: Hans-Christiansen-Haus

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