Nolde in Flensburg

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Emil Nolde, Marschhof bei Seebüll, 1940 oder früher, Aquarell, © Nolde Stiftung Seebüll
Emil Nolde, Marschhof bei Seebüll, 1940 oder früher, Aquarell, © Nolde Stiftung Seebüll

Der Kunstverein Flensburg und der Museumsberg Flensburg zeigen seit dem 25. November gemeinsam eine Sonderausstellung mit Werken Emil Noldes im Hans-Christiansen-Haus. In neu konzipierten Räumen werden die einzigartigen Gemälde, Aquarelle und Grafiken der Nolde-Sammlung des Museumsberg präsentiert und die persönliche Verbindung des Künstlers zum Museum thematisiert.

Anlass hierfür ist der 150. Geburtstag des Künstlers, der 1867 als Emil Hansen in Nolde, unweit der Stadt Tondern geboren wurde. Seine beruflichen Anfänge nahm der weltberühmte expressionistische Künstler 1884-88 hier in Flensburg, in der Möbelfabrik Heinrich Sauermanns. Hier wurde er zum Möbelschnitzer ausgebildet und erhielt vom Museumsbegründer persönlich Zeichenunterricht. Später, als freischaffender Künstler, pflegte er vielfältige Beziehungen zum Museum in Flensburg und stand in Korrespondenz mit den Museumsdirektoren.

Mit der Ausstellung startet der Kunstverein eine Reihe von Aktivitäten, die das in ganz Schleswig-Holstein gefeierte Nolde-Jahr 2017 NOLDE IM NORDEN am Museumsberg in Flensburg flankieren. Mit Vorträgen, Exkursionen und museumspädagogischen Aktionen wird auf Noldes besonderes Verhältnis zum Museum in Flensburg das ganze Jahr hindurch hingewiesen.

http://nolde-im-norden.de/

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