Aktuelle udstillinger:

Sina Heffner. 1 Ausstellung, 2 Länder, 3 Orte

21.02.2016 - 29.05.2016

Spiegelung. Sina Heffner, 2015 © Museumsberg Flensburg
Spiegelung. Sina Heffner, 2015 © Museumsberg Flensburg

Die Ausstellung der jungen Bildhauerin aus Braunschweig verbindet markante Kulturstandorte in Deutschland und Dänemark miteinander. Die gesamte Dimension ihres künstlerischen Schaffens erschließt sich dem Betrachter erst durch Besuche an allen drei Standorten. Den Auftakt macht KUNST&CO am Freitag, dem 19. Februar, die Eröffnung auf dem Museumsberg Flensburg findet zwei Tage später am Sonntag, dem 21. Februar statt. Auf die Ausstellung in Tondern müssen die Besucher allerdings bis zum 16. April warten. Dann befördert aber ein Shuttlebus die Gäste von Flensburg direkt zum Sønderjyllands Kunstmuseum i Tønder um die letzte Eröffnung zu feiern.

Der Ausgangspunkt für Sina Heffners Arbeiten ist das Tier als Form und als Körper. Dabei geht es um Raum, Oberfläche und Inhalt, Schutz und Begrenzung. Die Künstlerin analysiert, abstrahiert und reduziert Naturformen, um mit einfachen Materialien wie Holz, Draht, Papier, Kunststoff oder Latex zu experimentieren. „Über Material und Gattungs­grenzen hinweg wird das Typische herausgeformt“, schreibt Maria Migawa im Katalog, der in deutscher und dänischer Sprache erscheint.

Das Ausstellungsprojekt wird gefördert von KursKultur, Interreg Deutschland-Danmark und der Region Sonderjylland-Schleswig.

Impressionismus: Max Slevogt

29.05.2016 - 16.10.2016

Papyrusstauden. Max Slevogt
Papyrusstauden. Max Slevogt

Der Museumsberg Flensburg widmet seine Sommerausstellung einem Hauptvertreter des Deutschen Impressionismus: Max Slevogt.

Neben Lovis Corinth und Max Liebermann ist er der bedeutendste Vertreter des deutschen Impressionismus. Seit Ende der 1890er Jahre wurde Max Slevogt zum Chronisten der Belle Époque in München, Paris und schließlich Berlin, wohin er 1901 auf Vermittlung Max Liebermanns kam.

Inspiriert von den Werken französischer Maler brachte Max Slevogt die Freilichtmalerei nach Deutschland. Er besuchte die pulsierende Kunstmetropole Paris und dort die Weltausstellung. Vor allem Édouard Manet hinterließ einen nachhaltigen Eindruck auf ihn. Manets Bild „Frühstück im Freien“ hatte 1863 in der Öffentlichkeit massive Irritationen ausgelöst. Slevogts großformatiges Ölbild „Picknick“ von 1903 nimmt darauf Bezug.

Private Verbindungen führten den Künstler in die Pfalz, die ihm eine abwechslungsreiche Kulisse für seine Landschaftsbilder lieferte und ab 1914 sein Lebensmittelpunkt wurde. Seit 1971 befindet sich ein großer Teil des Nachlasses von Max Slevogt im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz. Eine Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Direktion Landesmuseum Mainz macht es nun möglich, eine repräsentative Auswahl in Flensburg zu zeigen.

Die Sonderausstellung zeigt Hauptwerke aus den verschiedenen Schaffensphasen Slevogts. Ölgemälde, Skizzen und Kompositionsstudien aus dem Künstlernachlass geben Aufschluss über die Arbeits­prozesse des Malers und machen den Zauber des Impressionismus sichtbar.